SG Münden II - LaPeKa Osterode 3:2 (25:23/23:25/25:20/14:25/15:7)
Es spielten:
Mitte: Clara Heins, Anita Jäger Außen: Tabea Fehling, Zeinab Tohme, Lisa Stenzel Zuspiel: Wiebke Hübner, Laura Ponier
Es fehlten: Songül Ay, Mochgan Saberi, Vera Henning
Typischerweise recht unterbesetzt fuhr die SG Münden an diesem Wochenende nach Osterode, um das entscheidende Rückspiel anzutreten. Da durch den Schulstress und Krankheiten vier Mannschaftsmitglieder fehlten, sah sich Trainer Björn Abraham wenigen Wechselmöglichkeiten ausgesetzt, und die SG zeigte sich als sehr variabel in ihrem Spielniveau. Allerdings gelang es dem Team, eine seiner Schwächen in eine Stärke umzuwandeln und den Gegner von Beginn an mit starken Angriffen und streckenweise sehr selbstbewusstem Spiel unter Druck zu setzen. Obwohl man in der Mitte noch hinten lag, schaffte es die SG, sich wieder aufzuraffen und das Blatt in letzter Minute zu wenden.
Trotz des glorreichen Einstiegs gelang es Osterode, die Moral der Mündenerinnen im vierten Satz komplett zu zerstören. Sie gerieten in einen Strudel aus gegen-seitigem Kritisieren und Demotivation, der schließlich in einer vernichtenden Niederlage endete (25: 14 für Osterode).
Am Ende ihrer Kräfte angelangt sahen sich die Mündenerinnen der letzten, entscheidenden Konfrontation im fünften Satz gegenüber. Doch trotz aller Bedenken starteten sie völlig losgelöst von der Hoffnungslosigkeit des vierten Satzes und trumpften mit sicheren, starken Aufschlägen und durchsetzungs-fähigen Angriffen auf. Im Gegensatz zu den vorherigen Runden wurden Fehler in der Annahme weitestgehend vermieden, sodass es im Ende auf einen glücklichen, aber verdienten Sieg für die Mündenerinnen hinauslief, wie Trainer Björn Abraham sagte.
Zuspiel: Laura Ponier, Wiebke Hübner, Mochgan Saberi (die nach einer langwierigen Verletzung wieder gut ins Spiel fand)
Endlich wieder einen Erfolg feiern konnte die 2. Damenmannschaft der SG an diesem Samstag gegen den TuSpo Weende. Trotz Startschwierigkeiten, Nervo-sität und Unkonzentriertheit im ersten Satz konnten sich die vollmotivierten Mündenerinnen im Anschluss durchsetzen.
Nach dem ersten kleinen Hänger fanden sie sicher ins Spiel und beherrschten die Situationen durch druckvolle Aufschläge und gelungenes Stellungsspiel. Sie dominierten die technisch unterlegenen Weenderinnen und bekamen viel Lob von Trainer Abraham. Obwohl einige Kleinigkeiten zu verbessern seien, könne man „den Aufstieg“, so er wörtlich, wieder ins Visier nehmen. Gerade die Einstellung zum Spiel habe sich im Gegensatz zu den vorigen Spiel-tagen enorm verbessert und sei der Grund für die plötzliche Steigerung.
Bericht vom Auswärtsspiel bei der VSG am 19.11.11
VSG Göttingen II - SG Münden II 3:1 (25:23/ 25:20/ 22:25/ 26:24)
Außen: Zeinab Tohme, Songül Ay, Tabea Fehling
Mitte: Clara Heins, Anita Jäger
Zuspiel: Wiebke Hübner, Laura Ponier, Vera Henning
Schon in den letzten beiden Begegnungen unterlag die SG knapp, trotz jeweiliger 2:0 Führung. Dies wollte man an diesem Spieltag korrigieren und die Damen gingen motiviert in den ersten Satz hinein. Es war diesmal nicht der Mannschafts-zusammenhalt, sondern die Angriffsstärke, die zum Teil fehlte. Die VSG Göttingen stand sicher und wehrte die wenig variablen Angriffe der SG souverän ab. Trotz des vorhandenen Kampfgeistes und einer stabilen Spieltechnik kam es so zu der knappen Niederlage im ersten und zweiten Satz. Wie wenig sich die Leistung der beiden Mannschaften voneinander unterschied, merkte man im dritten Satz, als die SG alle Kräfte sammelte und einen verdienten Rundengewinn für sich sichern konnten. Sobald die Angreifer gezielt spielten, waren die Göttinger nicht mehr überlegen, und so begann man auch den finalen vierten Satz mit großer Spiel-freude. Gegen Ende jedoch ließ aus Ausdauermangel und Nervosität die Konzen-trationsfähigkeit nach, doch die Göttingerinnen gewannen im Endeffekt nur mit Glück und klugem Spiel. Die Aufstiegschancen der SG Münden sinken mit dieser Niederlage erheblich, und die Mündenerinnen werden sich nun großem Druck ausgesetzt sehen, ihren Tabellenplatz zu verteidigen.
Spielbericht vom Heimspieltag am 9.10.2011
SG Münden II : MTV Grone 3:1 (25:22/ 23:25/ 25:16/ 25:18)
Nach dem phänomenalen Sieg gegen TVG Hattorf am letzten Spieltag ging es für die SG an diesem Wochenende wieder bergab. Während der erste Satz gegen MTV Grone noch verdient gewonnen wurde, ließ man sich im weiteren Verlauf des Tages hängen und zeigte viel zu wenig Teamgeist. Obwohl das Spiel gegen Grone durch deren technische Unterlegenheit an den Mündener Verein ging, zeigte sich im folgenden Spiel gegen Göttingen die unmotivierte Einstellung zum Spiel. Beinahe die gesamte Mannschaft ließ nach dem verlorenen dritten Satz die Motivation verloren gehen. " Das hat echt keinen Spaß gemacht", sagte Trainer Björn Abraham nach dem Spiel. Trotz der himmelhohen Führung mit 2:0 war die Stimmung im Keller. Die streckenweise schöne Spieltechnik der Mündenerinnen konnte dann die absehbare Katastrophe nicht mehr verhindern. Der Teamzusammenhalt wurde durch den Frust einiger zerstört, die nicht mehr an ein Sieg glaubten oder mit ihren Einsatzzeiten unzufrieden waren.
Ein weiterer Sieg wäre aber zu jeder Zeit möglich gewesen und das knappe Endergebnis sowie der haushohe Erfolg im ersten Satz (25:11) verdeutlichen die streckenweise durchaus noch vorhandene Motivation.
Bericht vom Auswärtsspiel am 24.09.11 in Hattorf
SG Volleyball Münden II : TVG Hattorf 3:0 (25:16/25:17/25:6 (!!))
Es spielten: Zuspiel: Laura Ponier, Songül Ay (Vera Henning und Mochgan Saberi fielen aus)
Mittelangriff: Clara Heins, Lisa Stenzel, Anita Jäger (Clara Heins mit verletzter Schulter)
Außenangriff: Zeinab Tohme, Tabea Fehling
Schon im ersten Satz wurde klar, dass die SG Münden den Hattorferinnen nicht nur vom Spielverständis und der Spieltechnik her, sondern auch vom Einsatzwillen überlegen war. Aufgerüttelt durch die Niederlage gegen Osterode in der letzten Woche gaben die Mündenerinnen Gas und spielten "einen Volleyball, bei dem das Zusehen Spaß machte", so Trainer Björn Abraham nach dem zweiten Satz. Um jeden Ball kämpfend und mit sichtbarer Spielfreude wurde auch der dritte Satz begonnen; während der TVG Hattorf zusehends unter Druck geriet und weder ein noch aus wusste, trumpfte die SG erneut auf, vermied Fehler unter großem Einsatz und wurde trotz des großen Punktabstandes nicht arrogant. Solide Aufschlagsserien, unter anderem von der glänzend spielenden Aushilfszuspielerin Songül Ay, die alle Erwartungen mehr als erfüllte, brachten die Hattorfer zur Verzweiflung. Am Ende waren alle mit sich und ihren Leistungen zufrieden und schauen nun in der noch neuen Saison nach vorn.
Bericht vom Auswärtsspiel in Osterode am 17.09.11
SG Münden II : LaPeKa Osterode 1: 3 (19:2521:2525:2118:25)
Das erste Spiel der neuen Saison endete, einer gewissen Tradition folgend, in einer Tragödie. Der schon aus der Kreisliga bekannte Gegner LaPeKa Osterode spielte zwar technisch unterlegen, jedoch mit mehr Cleverness. SG Münden II schaffte es nicht, mit gleicher Münze heimzuzahlen, und das Spiel war, bis auf den 3. Satz, geprägt von Phasen der Lustlosigkeit und Verzweiflung, sodass Osterode das Spiel, wenn auch nicht verdient, so doch recht klar gewann und die Mündener gleich zu Saisonbeginn hoffentlich aufrüttelte.
Es spielten: Laura Ponier, Vera Henning (Mochgan Saberi fiel wegen Verletzung aus), Anita Jäger, Clara Heins (Tabea Fehling fehlte wegen Krankheit), Songül Ay, Zeinab Tohme, Libera: Lisa Stenzel
Regionspokal am 11.9.2011 in Dransfeld
Beteiligte Mannschaften: SG Münden II, TuSpo Weende IV, TSV Nesselröden II, TVG Hattorf, MTV Grone II, VSG Göttingen II, DSC Dransfeld
SG Münden II: Vera Henning, Mochgan Saberi, Laura Ponier, Clara Heins, Anita Jäger (Tabea Fehling war verhindert), Songül Ay, Lisa Stenzel, Zeinab Tohme
Vorrunde: 1. Spiel gegen Dransfeld: 2:0 (25:14;25:10) 2. Spiel gegen VSG Göttingen: 1:2 (19:25;25:22;11:15) 3. Spiel gegen TVG Hattorf: 2:1 (23:25;25:13;15;5)
Halbfinale gegen MTV Grone: 2:0 (20:15;20:16) verkürzte Spielzeit wegen Zeitmangel in der Planung
Finale gegen: Nesselröden: 0:2 (18:20;23:25) verkürzte Spielzeit wegen Zeitmangel
Für die II. Damen der SG Münden begann an diesem Sonntag offiziell die neue Saison mit dem Regionspokal in Dransfeld, bei dem sie bis auf Osterode auf sämtliche Mannschaften aus der Bezirksklasse trafen. Nach dem Aufstieg in diese Liga waren die Erwartungen groß, und man wollte sich mit den neuen Gegnern messen.
Zusammenfassung: Das Erreichen der Finals war für die neu aufgestiegene Mündener Mannschaft eine echte Glanzleistung im Vergleich zu den Erwartungen (Mindestziel war 5. Platz von 7). Trotz einiger Hänger, als sowohl Zusammenspiel als auch Motivation fehlten, konnte die SG spielerisch überzeugen und trat gegen Ende souverän auf.
1. Spiel: Dementsprechend unsicher waren die Mädels der SG zu Beginn des ersten Satzes noch. Konzentrationsprobleme und Nervenflattern sorgten für unnötige Fehler gegenüber dem eigentlich unterlegenen Gegner aus der Kreisliga. Mit zunehmender Sicherheit kam das Spiel dann in Fluss, sodass beide Sätze am Ende souverän gewonnen wurden und man bei den Mündenern am Ende sogar eine Menge Spaß am Spiel beobachten konnte, der kleine Fehler verzeihbar machte.
2. Spiel: Von diesem Pflichtsieg motiviert, griff die SG Münden zu Beginn ihres Spiels gegen den Bezirksklassenrivalen VSG Göttingen in die Vollen. Der erzielte Vorsprung von 10 Punkten wurde jedoch im Laufe des Spiels verschenkt, sodass der Satz knapp mit 19:25 verloren ging. Obwohl in der zweiten Runde vom Gegner genug Fehler gemacht wurden, um sie zu gewinnen, war Göttingen im dritten Satz leider klar überlegen. "Es liegt am Zusammenspiel der Mannschaft", so ein verzweifelter Trainer Björn Abraham im Anschluss.
3. Spiel: Dementsprechend waren es im folgenden Spiel gegen TVG Hattorf nicht etwa spielerische Schwächen, die den ersten Satz verloren gehen ließen, sondern fehlende Kommunikation der Spielerinnen auf dem Feld. Nach einer verdienten Rüge des Trainers kippte das Spiel komplett und die Mündener Mädels trumpften mit Siegeswillen und Angriffsstärke auf. Die alten Fehler vermeidend, gewannen die Mündenerinnen auch den abschließenden dritten Satz.
Halbfinale: Das Spiel gegen den MTV Grone war ohne Frage das spielerische Highlight dieses Sonntags. Die Mündener Mannschaft machte erstaunlich wenige vermeidbare Fehler und setzte sich so gegen die ebenfalls gut spielenden, aber weniger erfahrenen Gronerinnen durch. Sowohl im ersten als auch im zweiten Satz wurde auf beiden Seiten um jeden Ball gekämpft. Sehr schöne Spielzüge, in denen echter Volleyball gespielt wurde, kamen zustande. Dass am Ende Münden aus dieser Partie als Sieger hervorging, ist wohl der größeren Erfahrung als Team und der spieltechnischen Versiertheit der deutlich jüngeren Mündenerinnen geschul-det. Der MTV Grone hatte sich erst vor Kurzem zusammengefunden.
Finale: Erschöpft von den vorigen Spielen, starteten die SG Münden und Nesselröden in das Finale, zwar entschlossen, den Pokal zu holen, aber langsam kamen die Mündenerinnen an ihre körperlichen Grenzen. Viele selbstverschuldete Fehler führten dazu, dass man weit, weit hinter den eigentlichen Möglichkeiten zurück blieb - und so musste der Pokal, der schon in greifbarer Nähe war, an die Nesselrödener abgetreten werden. Nachdem man sich gegen Ende des zweiten Satzes ein packendes Verfolgerduell geliefert hatte, waren alle Kräfte am Ende, die Angriffe ziellos und die Aufschläge ohne Druck. Ein Sieg wäre nach all dem Kämpfen verdient gewesen, doch gegen Nesselröden werden sich die Mündener in der Bezirksklasse erneut beweisen müssen.